Beratung, Planung, Zertifizierung

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Energieberatung mit iSFP

Empfehlungen für effiziente, förderfähige Sanierungen.

QNG-Zertifizierung

Nachhaltigkeitszertifizierung im BiRN- oder DGNB-System.

Begleitung Sanierungsförderung (BAFA & KfW)

Energetische Planung + Prüfung auf Förderfähigkeit

Begleitung Neubauförderung (KfW)

Energetische Planung + Prüfung auf Förderfähigkeit.

Effizienzhausplanung

Energetische Planung von Effizienzhäusern.

Fachvorträge

Vorträge zu Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Bauphysik.

Nachweise und Berechnungen

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Energieausweis

Energieausweise für Wohn- und Nichtwohngebäude.

GEG-Nachweis

Nachweis der Einhaltung der Anforderungen des GEG.

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Schallschutznachweis

Berechnung des baulichen Schallschutzes.

Ökobilanz

Bewertung der ökologischen Gebäudequalität im Lebenszyklus.

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Heizlastberechnung

Heizlast für optimal geplante Heizsysteme.

Wärmebrückenberechnung

Berechnung und Bewertung von Wärmebrücken.

Messungen

Blower Door Test

Luftdichtheitsprüfung mit Leckageortung.

Blower Door Test XXL

Messung großer Gebäude wie Industrie- und Logistikhallen, Bürogebäude und mehr.

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Raumluftmessung (VOC)

Messen, Bewerten und Dokumentieren der Raumluftqualität für DGNB, QNG, BiRN, etc.

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Haltezeitberechnung

Nach ISO, EN & NFPA für Löschgasanlagen.

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Individueller Sanierungsfahrplan: Vorteile, Ablauf, iSFP-Bonus

Individueller Sanierungsfahrplan: Vorteile, Ablauf, iSFP-Bonus

Inhalt

Sanieren mit Plan: Was ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) leistet, wie er abläuft und wie Sie mit dem iSFP-Bonus mehr Förderung für Ihre Sanierung sichern.

Geschätzte Lesedauer: 9 Minuten

Moderne Fenster, gedämmte Fassade, neues Dach: Beim Sanieren eines Bestandshauses gibt es viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Die Frage ist meist nicht, ob sich sanieren lohnt, sondern in welcher Reihenfolge die Maßnahmen am meisten Effekt haben. Hier setzt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) an: Er bringt die einzelnen Schritte in eine Abfolge, denn ihre volle Wirkung entfalten sie häufig erst, wenn sie aufeinander abgestimmt sind.

Erstellt wird der iSFP von einem qualifizierten Energieeffizienz-Experten im Rahmen einer Energieberatung für Wohngebäude. Er zeigt Schritt für Schritt, wie Ihr Haus über die Jahre energieeffizienter wird, abgestimmt auf Ihr Budget, Ihre Lebenssituation und Ihre Ziele. Das Besondere: Ein iSFP ist eine Empfehlung, keine Verpflichtung. Sie entscheiden selbst, welche Maßnahmen Sie umsetzen und in welchem Tempo. So behalten Sie die volle Flexibilität und haben zugleich einen nachvollziehbaren Sanierungsplan in der Hand.

Dieser Beitrag zeigt Ihnen, warum sich ein iSFP lohnt und welche Vorteile er bietet, wie er nach dem Bestmöglich-Prinzip aufgebaut ist und wie Sie mit einem iSFP mehr Förderung erhalten.

Warum ist ein iSFP sinnvoll und welche Vorteile bietet er?

Die energetische Sanierung von Bestandshäusern ist eine wichtige Aufgabe, um Energieverluste und Treibhausgasausstoß in Deutschland zu reduzieren. Doch wer ein älteres Haus besitzt, kennt die Frage: Wo fängt man mit dem Sanieren an? Bei Fenstern, Dach, Fassade oder doch zuerst bei der Heizung? Jede Maßnahme senkt für sich den Energieverbrauch, doch wie lassen sich mehrere Maßnahmen miteinander kombinieren?

Hier setzt der iSFP an. Ein zugelassener Energieeffizienz-Experte analysiert dafür das gesamte Gebäude und prüft, wo Einsparpotenziale bestehen. Anschließend plant er die Maßnahmen so, dass sie sich ergänzen und Schritt für Schritt zu einem energieeffizienten Haus führen.

Das bringt gleich mehrere Vorteile: Die Sanierungsschritte sind aufeinander abgestimmt, und die Kosten verteilen sich über mehrere Jahre statt auf einen Schlag. Zum Beispiel ist es häufig von Vorteil, ein Haus zuerst zu dämmen und erst danach eine neue Heizung einzubauen. So wird die Heizanlage nicht überdimensioniert, was sonst langfristig zu höheren Kosten führen kann.

Die Vorteile eines iSFP auf einen Blick:

  • Das Haus im Überblick: Der iSFP betrachtet das gesamte Gebäude – von der Fassade über Fenster und Dach bis zur Heiztechnik.
  • Individuelle Planung: Die Maßnahmen sind auf die persönliche Wohnsituation abgestimmt.
  • Kostenkontrolle: Die Sanierung erfolgt in Etappen, sodass sich Investitionen über mehrere Jahre verteilen.
  • Förderchancen: Der iSFP ist Voraussetzung für bestimmte Förderprogramme und kann zusätzliche Zuschüsse ermöglichen.

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Aufbau nach dem Bestmöglich-Prinzip

Doch wie wird ein individueller Sanierungsfahrplan erstellt? Zuerst betrachtet der Energieeffizienz-Experte alle Bauteile der thermischen Hülle und der Anlagentechnik und ermittelt zunächst den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes. Anhand des „Bestmöglich-Prinzips“ wird nach Optimierungspotenzialen gesucht. Das bedeutet, dass alle möglichen in Frage kommenden Maßnahmen berücksichtigt werden, die die Energieeffizienz verbessern, um am Ende der Sanierung ein möglichst effizientes Haus zu erreichen.

Danach erstellt der Energieeffizienz-Experte für jedes Bauteil, dessen U-Wert nicht den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes genügt, einen Sanierungsvorschlag. Der U-Wert beschreibt, wie viel Energie durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird. Somit verdeutlicht er den Wärmeverlust, der durch das Bauteil entsteht. Die einzelnen Schritte werden übersichtlich im individuellen Sanierungsfahrplan samt Ist-Zustand, Sanierungsvorschlägen mit voraussichtlichen Kosten und der zeitlichen Reihenfolge der Umsetzung dargestellt:

Schritt für Schritt zum energieeffizienten Zuhause. Im iSFP sind einzelne Maßnahmenpakete dargestellt, die am Schluss zu einem energieeffizienteren Haus führen.
Beispiel für einen individuellen Sanierungsfahrplan: Darstellung des zeitlichen Ablaufs.

 

Am Ende des Sanierungsfahrplan steht ein Zielzustand, in dem etwa die angestrebten Energiekosten, der Endenergieverbrauch, der Primärenergiebedarf und die äquivalente CO2-Emission definiert sind. So entsteht ein realistischer, aber ambitionierter Plan, der langfristig zu einem verbesserten energetischen Standard führt. Im iSFP sind auch die geschätzten Kosten sowie Hinweise auf Förderoptionen enthalten. Der Energieeffizienz-Experte stellt schließlich die Ergebnisse in einem zusammenfassenden Bericht vor.

Mehr Förderung dank iSFP und Energieberatung

Ein iSFP hilft Ihnen nicht nur bei der Planung, sondern bietet auch einen finanziellen Vorteil. Wer förderfähige Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle oder zur Optimierung der Anlagentechnik umsetzt, erhält vom BAFA eine Grundförderung von 15 Prozent (ausführliche Informationen finden Sie hier: BEG EM vorgestellt). Ohne iSFP sind als BEG EM bei Einfamilienhäusern bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr förderfähig. Mit einem geförderten iSFP verdoppelt sich diese Grenze auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. Außerdem steigt der Zuschuss um einen iSFP-Bonus von zusätzlichen 5 Prozent auf insgesamt 20 Prozent der förderfähigen Kosten. Doch Achtung: Seit der BEG-Reform zum 21. Juli 2026 gelten für diesen Bonus neue Regeln (Siehe Update: Was sich zum 21. Juli 2026 ändert).

Um einen iSFP-Bonus auf Einzelmaßnahmen zu erhalten, muss er von einem zugelassenen Energieeffizienz-Experten erstellt und Bestandteil einer ebenfalls geförderten Energieberatung für Wohngebäude sein. Das BAFA übernimmt in diesem Fall auch einen Teil des Beratungshonorars: bei Ein- und Zweifamilienhäusern bis zu 650 Euro, ab drei Wohneinheiten bis zu 850 Euro.

Update: Was sich zum 21. Juli 2026 beim iSFP ändert

Zum 21. Juli 2026 gelten neue Förderbedingungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Für den iSFP bedeutet das: Der iSFP-Bonus von 5 Prozent bleibt zwar erhalten, wird bei Einfamilienhäusern aber erst ab einem förderfähigen Mindestinvestitionsvolumen von 30.000 Euro gewährt. Zudem gilt der Bonus dann nur für den Betrag, der diese 30.000 Euro übersteigt. Die Erhöhung der maximal förderfähigen Kosten auf bis zu 60.000 Euro pro Wohneinheit mit einem iSFP bleibt erhalten.

Für Gebäude in einem sehr schlechten energetischen Zustand – sogenannte Worst-Performing-Buildings (WPB) – wird zudem ein WPB-Bonus auch für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle eingeführt. Diesen Bonus gab es bislang nur in der systemischen Sanierungsförderung hin zu einem Effizienzhaus der KfW. Der WPB-Bonus ist an einen geförderten iSFP gekoppelt. Eingeführt wird der Bonus im ersten Quartal 2027 und gilt für maximal drei Maßnahmen. Dabei gelten die einmal erfüllten WPB-Anforderungen auch für die zweite und dritte Maßnahme weiter, selbst wenn das Gebäude nach der ersten Maßnahme rechnerisch nicht mehr in die WPB-Kategorie fällt.

Für Mehrfamilienhäuser gilt seit dem 21. Juli 2026 eine schrittweise gesenkte Obergrenze der maximal förderfähigen Ausgaben bei weiteren Effizienzmaßnahmen wie Fenstertausch oder Dämmung. Damit sollen die eingesetzten Fördermittel effizienter wirken. Förderfähig sind:

  • für die 1. Wohneinheit 30.000 Euro,
  • für die 2. bis 6. Wohneinheit jeweils 15.000 Euro,
  • ab der 7. Wohneinheit jeweils 8.000 Euro.

Förderrechner: Lohnt sich ein iSFP für mich?

Sie möchten genauer wissen, wie viel Förderung Sie mit einem iSFP erhalten? Nutzen Sie unsere Förderrechner und berechnen Sie Ihren Fördervorteil. Wollen Sie lieber direkt mit uns sprechen? Jetzt Energieberatung anfragen!

iSFP Förderrechner | on. ingenieurbüro

Lohnt sich ein Sanierungsfahrplan?

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Geben Sie Ihre geplanten Handwerkerkosten und die Anzahl der Wohneinheiten ein – der Rechner zeigt Ihnen sofort, wie viel mehr Förderung Sie mit einem iSFP erhalten können.

WE
Begleitung Einzelmaßnahme (nach Förderung) i
Kostenberechnung:
Kosten ca. 1.700 €
− 50 % Förderung durch die BAFA
= 850 € für den Endverbraucher
Das umfasst u. a.:
  • Erstellung von TPB und TPN
  • Antragstellung bei der BAFA
  • Kommunikation mit der BAFA
  • Prüfung von Rechnungen und Angeboten auf Förderfähigkeit
  • Bereitstellung notwendiger Formulare
1.350 €
Für 1–2 WE
Kosten iSFP (nach Förderung) i
Kostenberechnung (1–2 WE):
Kosten iSFP ca. 1.700 €
− 650 € Förderung durch die BAFA
= 1.050 € Kosten nach Förderung
1.050 €
Für 1–2 WE
Ohne iSFP
Einzelmaßnahme (15 %)
Höchstgrenze: 30.000 €
15 % von 30.000 €
abzgl. Begleitung: 1.350 €
3.150 €
Mit iSFP
Mit Sanierungsfahrplan (15 % + 5 %)
Höchstgrenze: 60.000 €
 
abzgl. Begleitung: 1.350 €
abzgl. iSFP-Kosten: 1.050 €
5.600 €
Ihr Vorteil mit iSFP (netto): + 2.450 € mehr Förderung
Jetzt beraten lassen
Vorteile mit iSFP
20 % statt 15 % – auf den Ausgabenanteil oberhalb der Grenze ohne iSFP
Doppelte Förderobergrenze (60.000 € für die 1. WE)
Voraussetzung für den WPB-Bonus (+5 %-Punkte ab Q1 2027)
iSFP-Erstellung wird mit 650 € (1–2 WE) bzw. 850 € (ab 3 WE) gefördert
15 Jahre gültig – keine Umsetzungspflicht
Zusätzlich möglich: WPB-Bonus
Für Dämmmaßnahmen an einem Worst Performing Building (energetisch besonders schlechtes Gebäude) gibt es ab dem 1. Quartal 2027 weitere 5 Prozentpunkte – also bis zu 25 % auf den entsprechenden Ausgabenanteil. Voraussetzung ist ein geförderter iSFP sowie die Bestätigung eines Energieeffizienz-Experten. Der Bonus wird für maximal drei Anträge gewährt und ist in diesem Rechner noch nicht berücksichtigt.
Berechnung nach BEG EM in der Fassung vom 17. Juli 2026 (gültig ab 21. Juli 2026). Höchstgrenzen gelten pro Gebäude und Kalenderjahr.

Stand: 20. Juli 2026 Disclaimer: Alle Angaben sind zu Informationszwecken bestimmt und in keiner Weise bindend. Es gelten die Regelungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude in ihrer aktuellen Fassung. Die Angaben zu den ab dem 21.07.2026 geltenden Bedingungen beruhen auf den veröffentlichten Eckpunkten und stehen unter dem Vorbehalt der Förderrichtlinie. Alle Angaben ohne Gewähr. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit. Die Förderung steht unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

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